Fassaden

1. Fassaden aus Glas.

Wir stellen Ihnen die sogenannten vorgehängten Glasfassaden vor. Es sind verschieden Arten bekannt. Die Montageprinzipien für alle sind dieselben. An eine spezielle Aluminium- oder Stahlkonstruktion werden Verbundthermoscheiben gehängt. Die Tragkonstruktion besteht aus horizontalen und vertikalen Profilen, die mit speziellen Stützzapfen an die Stahlbetonelemente der Gebäude angebracht werden. Spezifisch ist die Entwässerung dieser Art von Fassaden. In der Praxis stehen sie vor der Stahlbetonsilhouette des Gebäudes. Die horizontalen Elemente spielen die Rolle von Sitzrinnen, und die vertikalen – von Regenfallrohren. Auf diese Weise, wenn Wasser hinter den Verbundthermoscheiben gerät, erreicht es die horizontalen Elemente und von da wird es zu den vertikalen abgeleitet und danach nach unten entlang des Gebäudes.

Die häufigste Verteilung der Arten von Glasfassaden ist gemäß der Fuge zwischen den einzelnen Verbundthermoscheiben: 

  • Verschlussdeckelfuge

Bei dieser Art einer vorgehängten Fassade wird der Gewicht der Verbundthermoscheiben von den horizontalen übernommen und dadurch den vertikalen gegeben. Die Befestigung der Verbundthermoscheiben erfolgt mit Hilfe von Aluminiumleisten, mit vorher daran angebrachten Gummidichtungen mit einer Breite von 50-60 mm. Diese Leisten werden mit Schrauben an die Tragkonstruktion befestigt und in der Regel mit dekorativen Verschlussdeckeln mit spezifischer Geometrie. Das sind die am häufigsten bekannten vorgehängten Glasfassaden. Das ist so wegen ihres relativ niedrigen Preises und ihres hohen Sicherheitsgrades.

 

 

 

  • Fassade auf Trockenfuge.

Bei dieser Art von vorgehängter Fassade werden die Verbundthermoscheiben an Aluminiumrahmen angebracht und die so entstandenen Kasseten werden an die Tragkonstruktion montiert. Entlang des Perimeters der Aluminiumprofile der Kassetten gibt es Gummidichtungen, die eine Schranke gegen Wasser sind. Es gibt zwei Montageweisen der verbundthermoscheiben an die Aluminiumrahmen. Die erste ist durch die spezielle Geometrie der Profile, die die Verbundthermoscheiben umfassen, wobei ein Teil der Profile entlang des Perimeters von jeder Verbundthermoscheibe zu beobachten sind. Die andere ist durch Kleben der Verbundthermoscheibe an die Fensterrahmen. Das erfolgt mit Hilfe von speziellem 2-Komponenten-Silikon. Dieses System ist mit dem niedrigsten Sicherheitsgrad, weil es damit berechnet wird, dass nur das Silikon die Vebundthermoscheiben hält. Natürlich geben die Silikon-Hersteller eine langjährige Garantie, aber leider ist es nicht bekannt was danach passiert. Ein weiterer Nachteil dieser vorgehängten Fassade ist das, dass die Gummidichtungen innen von der Ebene des Innenglases stehen und da sammeln sich Staub und Verschmutzung an und die Pflege sehr schwierig ist.

  • Fassaden auf Silikonfuge.

Wenn die Fassade auf Silikonfuge ist, werden die Verbundthermoscheiben in der Regel mit einem speziellen Abstandhalter /wie bei "Schuco / hergestellt, oder wird bei der Herstellung ein spezielles Aluminiumprofil angebracht, der das Innenglas umfasst. So ist es bei "Etem" und "Alumil". Auf diese Weise wird ein Hohlraum im Bereich des Silikonfüllers gebildet. In diesem Hohlraum befinden sich spezielle Elemente, die Schrauben an die tragenden horizontalen und vertikalen Elemente angebracht werden.So drücken diese Elemente das Innenglas der Verbundthermoscheibe an die Konstruktion an, und das Außenglas hängt nur dank des speziellen 2-Komponenten-Silikons vor. Die Fuge zwischen den einzelnen Verbundthermoscheiben wird mit Silikon gefüllt. 

2. Belüftbare Fassaden.

Diese Art von vorgehängter Fassade besteht aus Stahl-, Aluminium- oder Holzkonstruktion und verschiedene Verkleidungen. Technologisch werden sie in der folgenden Reihenfolge angeschlossen:

  • Montage von Stützzapfen, die die Konstruktion tragen
  • Montage von Wärmedämmung – Mineralwatte oder Steinwolle
  • Montage von wasserdichter Membrane
  • Montage von Tragkonstruktion
  • Aufhängung der Verkleidung

Die Verkleidung kann verschieden sein: Etalbond, Stein, Keramik, Eternit, Holz usw. Das Interessante bei diesen Fassaden ist es, dass es zwischen der Verkleidung und der Dämmung einen Abstand von 3 -4 cm gibt. Im Winter ist die Luft da mit mindestens ein paar Grad wärmer als draußen. Infolgedessen geht diese Luft nach oben und leitet mit sich die Wasserdämpfe ab, die aus dem Gebäude herausgehen. Wegen dieser Luftbewegung ist die Wärmedämmung immer trocken. Die wichtigste Eigenschaft dieser Art von vorgehängten Fassaden ist es, dass sie „atmen“ und der Feuchtigkeit nicht erlauben im Gebäude zu bleiben.

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